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Schmetterlinge des Jahres

Schmetterlinge sind  wahrscheinlich die beliebtesten Insekten. Und doch gelten 127 der insgesamt 189 einheimischen Tagfalter - das sind etwa 70% - als bedroht, denn Schmetterling stellen häufig sehr hohe Ansprüche an ihre Umgebung. Sie gelten daher als Zeigertiere für Qualität und Vielfalt von Lebensräumen. Die Bestände gehen teilweise dramatisch zurück, weil ihre Lebensräume verändert, zerstört und vergiftet werden. Das betrifft auch die Nachtfalter, den weitaus größeren Teil der Schmetterlinge.

Tagfalter bevorzugen Sonne, Wärme und eine vielfältige und blütenreiche Vegetation, da sie sich hauptsächlich von Blütennektar ernähren. Manche Schmetterlingsraupen fressen nur von einer bestimmten Pflanzenart, andere nutzen ein breites Spektrum an Fraßpflanzen.

Schmetterlinge sind allgemein bekannt, Kenntnisse über die einzelnen Arten haben jedoch nur wenige Menschen.

Die BUND NRW Naturschutzstiftung kürt bereits seit 2003 gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen den „Schmetterling des Jahres“, um öffentlich auf die besondere Bedrohung der Insekten hinzuweisen. Schmetterlinge gelten als Zeigertiere für Qualität und Vielfalt von Lebensräumen und profitieren sehr von kleinteiliger Rücksichtnahme bei der Flächenpflege.

 (Louis B. / pixelio.de)

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